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Die Zentren sind Bühnen des öffentlichen Lebens und zentrale Orte für Handel, Dienstleistung, Gesellschaft und Kultur und spielen damit eine unabdingbare Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Städte insgesamt. Sie sind für viele Menschen Arbeitsplatz und zugleich attraktiver Wohnstandort; sie bieten die Möglichkeit zum Einkaufen, zur Freizeitgestaltung, zur (Weiter-) Bildung und sind nicht zuletzt aufgrund der Architektur und des z. T. historischen Baubestandes ein besonderes und erhaltenswertes Kulturgut. Die Zentren sind multifunktional. Sie vereinen auf einem überschaubaren Raum eine Vielzahl wichtiger Funktionen. Die verschiedenen Angebote und Möglichkeiten sowie das äußere Erscheinungsbild prägen eine Stadt oder Gemeinde und verleihen ihr Unverwechselbarkeit und ein entsprechendes Image. In Ihrer Funktion als Orte der Begegnung und des Austauschs für alle Generationen sind die Zentren vor allem für die Einwohner wichtig in Bezug auf die Identifikation mit der eigenen Stadt oder Gemeinde. 

Veränderungen in Wirtschaftsstruktur, Arbeitswelt und Lebensstilen beeinflussen die Entwicklung unserer Kommunen und stellen sie vor immer neue Herausforderungen. Der Wettbewerb 2011 will hier ansetzen, dem Verlust des innerstädtischen Profils begegnen, die Markenbildung einer Kommune und damit ihre Unverwechselbarkeit stärken und nach innen und außen imagebildend wirken. Eine positive und für die Zukunft tragfähige Stadtentwicklung soll durch das intensive Zusammenwirken von öffentlichem Bereich, unternehmerischer Seite und bürgerschaftlichem Engagement getragen sein. 
 

Kategorie 1 Neue Ansätze 

In diese Kategorie fallen Beiträge von Städten und Gemeinden, 
• die sich erstmals am Wettbewerb beteiligen und in der Anfangsphase der Analyse und Benennung unverwechselbarer Eigenschaften, Imagefaktoren, Alleinstellungsmerkmale oder der Entwicklung/Formulierung eines Leitbildes stehen, 
• die sich schon an „Ab in die Mitte!“ beteiligt haben, aber inhaltlich nicht den bereits geförderten Ansatz weiter verfolgen möchten, sondern an anderer Stelle ansetzen. Die Neuartigkeit der Ansätze kann sich beziehen auf: 
• neue, innovative Angebote und Aktionen, insbesondere in den Bereichen Handel, Kunst, Kultur, Freizeit und Sport, 
• die erstmalige Inszenierung städtischer Besonderheiten (z. B. historisch, architektonisch, Handel).
 

Kategorie 2 Weiterentwicklungen bereits geförderter Ansätze

In diese Kategorie fallen Beiträge von Städten und Gemeinden, 
• die sich in der Vergangenheit am Wettbewerb beteiligt haben und den ursprünglichen Antrag mit einem weiteren „Ab in die Mitte!“-Beitrag inhaltlich ggf. auch mit neu hinzugewonnen Partnern/Akteuren weiter entwickeln möchten. 
Die Weiterentwicklung muss als solche deutlich erkennbar sein, das heißt: 
• Bereits im Zuge früherer Wettbewerbsteilnahmen geförderte Aktionen, die erneut Bestandteil eines Antrages sind, werden nicht erneut gefördert. 

Die zwei Kategorien sollen einerseits Kommunen mit mangelnder Wettbewerbserfahrung motivieren, einen Beitrag einzureichen; andererseits soll dieses Verfahren den Kommunen, die sich bereits einmal oder mehrfach beteiligt haben, die Chance geben, sich bewusst für eine inhaltliche oder strukturelle Weiterentwicklung eines bereits eingereichten Projektbeitrages aus vorherigem Wettbewerb zu entscheiden oder einen ganz neuen Ansatz zu verfolgen.